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Geschenkset Abwasch

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  • WS.916
Geeignet für Einsteiger und Kenner WG-tauglich Abwaschen birgt noch die Freuden echter... mehr
Produktinformationen "Geschenkset Abwasch"

Geeignet für Einsteiger und Kenner WG-tauglich

Abwaschen birgt noch die Freuden echter Handarbeit. Zugegeben, der Anfang fällt bisweilen schwer. Beim Anblick einer verschmutzten Tasse
scheint es oft ratsamer, den Tatsachen für gewisse Zeit aus dem Weg zu gehen.Die kleinen Hürden, die uns der Alltag in den Weg legt, lassen sich mit dem richtigen Equipment gut bewältigen. Der Kniff liegt wie in vielen Dingen des Lebens darin, sich auf das Einfache und Probate zu konzentrieren.Dreierlei hilft:Ein gutes Spülmittel löst drängende Probleme und stellt für niemanden eine Belastung dar. Am wenigsten für die Umwelt. Eine ordentliche Spülbürste dringt tief; genau betrachtet ist das Spülbecken auch der Ort, an dem das Prinzip „Schwamm Drüber“ wirklich etwas taugt.
Das Geschirrtuch verleiht der Arbeit abschließenden Glanz. Und ein glänzender Abschluss bringt Freude.

Inhalt:

Geschirrtuch
Fein nuanciertes Geschirrtuch
„Bettelmannsdrell“ 100% Baumwolle „Öko-Tex-Standard-100“
Größe 50 x 60 cm

Handgewebt in Kandern

Spülbürste Holz
Aus Holz mit Griff, Bürste aus Fiberfasern Die weiche, gelblich-weiße Fiber Naturfaser wird aus den Blattrippen hauptsächlich
zweier Agavenarten gewonnen, die auf den Hochplateaus Mexikos wachsen.
ca. 23 cm lang

Handgefertigt in Esslingen

Sonett Geschirrspülmittel neutral
Ein äußerst ergiebiges Konzentrat für das Geschirrspülen von Hand mit hautpflegen der, spagyrischer Calendula-Essenz und
reinen ätherischen Ölen aus kontrolliert biologischem Anbau.
Inhalt 120 ml

Hergestellt in Deggenhausen

 

Herstellerinformationen "Werksiedlung St. Christoph"

 

FrontAlteSchmiede

 

Die Arbeit in der Werksiedlung

Bereits vor der Gründung der Werksiedlung in Kandern wurde das umliegende Gelände bäuerlich bewirtschaftet, wovon das bescheidene Fachwerkgebäude an zentraler Stelle in unserer Ansiedlung noch Zeugnis gibt und die Ausgangssituation für die landwirtschaftliche Nutzung der umliegenden Flächen nach der biologisch-dynamischen Methode schuf, die von Rudolf Steiner entwickelt wurde. Unter so wird hier auch Getreide angebaut, das in unserer Bäckerei vielfältig weiterverarbeitet wird.

Auf eine weitaus frühere Epoche werktätiger Arbeit weist unsere Straßenbezeichnung «Glashütte» hin, die den Bezug zur ehemaligen Glashütte herstellt, welche sich unterhalb unserer Ansiedlung befand, mittlerweile jedoch restlos abgetragen ist. In der näheren Umgebung finden sich allerdings noch Stollen, in denen Feldspate und Quarze abgebaut wurden, die für die Glasherstellung unverzichtbar waren.

Spuren dieser Epoche schaffen noch das elementare Bild des existentiellen Verwobenseins vom Menschen in seiner Umgebung, das heutzutage so nicht mehr in Erscheinung tritt.

In den Arbeitsbereichen der Werksiedlung wurden wiederum Anknüpfungspunkte zu traditionellen Handwerken gesucht, um die einzigartigen Prozesse zu nutzen, über die Menschen mit Behinderungen einen Zugang zur Arbeitswelt erreichen können.

So entstanden neben der Landwirtschaft und der Bäckerei die Handweberei, die Holzwerkstatt, die Wollwerkstatt mit einer kleinen Färberei, eine Töpferwerkstatt (die später weitestgehend aufgegeben wurde), eine Großküche und die Hausmeisterei. Zuletzt wurde eine Metallwerkstatt eingerichtet, in der überwiegend industrielle Montagearbeiten durchgeführt wurden. 

Später kamen die Flechtwerkstatt, die Kerzenmanufaktur und die Filzwerkstatt hinzu. Die Holzwerkstatt übersiedelte 1993 in unsere Dependance nach Niederweiler, wo auch ein Förderbereich mit einem differenzierten Beschäftigungsangebot neben einer weiteren geräumigen Industriemontage entstand. Heute sind - deutlich gewachsen - die Schreienerei und die Industriemontage im Werkzentrum Müllheim untergebracht.

Mit handwerklicher Arbeit knüpfen wir unmittelbar an die kulturschaffenden Prozesse der Menschheitsgeschichte an.

So, wie die Arbeit in früheren Zeiten durch den Lebensraum geprägt wurde, korrespondiert die Handarbeit auch unmittelbar mit der Physiognomie des Menschen. Ein schönes Beispiel dafür finden wir in der Korbflechterei, wo der menschliche Brustkorb das «Modell» für alle frei geflochtenen Behälter liefert. Wir finden hier nicht nur die synonymen Begriffe Korb und Rippen, sondern auch den Zusammenhang von Herz- und Atemrhythmus im Brustkorbbereich, der sich in den unterschiedlichen Flechtrhythmen beim Ausflechten des Korbgerippes widerspiegelt.

Handarbeit trägt immer ein Motiv, das der Handwerker in sich birgt, in die Außenwelt hinein und sucht überdies immer das rhythmische Element. Beim Drehen der Töpferscheibe, beim Spinnen, Weben, Kupfertreiben etc.

Auch die Ausgestaltung und der Gebrauch von Werkzeugen ist auf die Bewegungsvielfalt in der menschlichen Konstitution zurückzuführen, es tritt hier eine harmonische Ergänzung unterschiedlichster handwerklicher Arbeitsgesten in Erscheinung. Diese Bezüge finden wir in allen Handwerken.

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